Erbsen-geschmackvoll und nährstoffreich!

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Erbsen (gr. αρακάς [arakás] oder μπιζέλια[bisélia])gehören zur Gattung der Schmetterlingsblüter und zur Familie der Hülsenfrüchte. In der Ernährung spielen Erbsen ein große Rolle: neben der angenehmen Süße im Geschmack, verfügen sie über Nähstoffe wie Calcium, Magnesium, Eisen und ein wertvolles pflanzliches Eiweiß.

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Erbsen in getrockneter Form finden sich schon in der Antike wieder. Im 2. Jh.v.Chr. haben die Chinesen als erste frische Erbsen zubereitet. Richtig populär wurden sie aber erst durch den französischen Sonnengott Ludwig XIV im 17. Jahrhundert. Dieser ließ Erbsen in seinen Gewächshäusern ganzjährig anbauen und genoss sie frisch zubereitet. Mit der Zeit wurden rohe Erbsen jedoch) immer mehr durch moderne Konservierungstechniken (tiefgekühlt, im Glas, in der Dose) verdrängt.

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Frisch zubereitet schmecken Erbsen aber immer noch am besten und sind am gesündesten. Länger als 1-2 Tage sollten sie jedoch nicht gelagert werden, da sie ihr Aroma verlieren und einen mehlig-bitteren Geschmack bekommen.

Ein echter Klassiker unter den griechischen Arakás-Gerichten ist Arakas-Erbsen mit Zitrone nach Art der Mönche:

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Es handelt sich um ein veganes Gericht, das besonders während der Fastenzeit regelmäßig auf den Tisch kommt, und als λαδερά [laderá] bezeichnet wird. Λαδερά [laderá] sind Gerichte, die eine Gemüsesorte mit reichlich Öl, vorwiegend Olivenöl, und häufig Tomatenstücke kombinieren. Meist sind sie veganer Natur, können aber auch mit Fleisch und Fisch zubereitet werden. Tatsache ist, dass es genauso viele Laderá-Rezepte wie Gemüsesorten gibt.

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Ein weiteres leckeres Gericht sind Artischocken mit Arakás und weiterem Gemüse: Angináres à la politá: Zarte Artischockenböden, gefüllt mit Erbsen und Gemüse, in Olivenöl gekocht und mit Zitrone verfeinert. Hier ist unser Rezept: Angináres à la politá – Artischocken mit Gemüse.