Olivenernte in Messinien mit der Kooperative Greenland

Advertorial

Auf dem Peloponnes, westlich von Kalamata liegt die Kleinstadt Sterna. Wir sind umringt von Olivenhainen, die Gegend auf dem Peloponnes gehört zu den wichtigsten Olivenanbaugebieten Griechenlands. In Sterna befindet sich der Sitz einer ganz besonderen Kooperative, die 2013 ins Leben gerufen wurde. Gegründet wurde sie von vier Geschwistern, die sich im Zuge der Krise umorientiert haben und Bürojobs gegen die Landwirtschaft tauschten. Weitere Mitglieder kamen hinzu, gemeinsam werden heute Olivenöl und Oliven produziert und vertrieben. Wir haben den Tag mit Jiannis, Marianna, Pavlos, Eleni, Nikos und Julia (von links nach rechts.) verbracht.

Bei der Olivenernte

Wir fahren durch den Olivenhain und begleiten das Team bei der Ernte. Wunderschön ist es hier und sonnig trotz des frischen Wintertages. Es verspricht ein schöner Erntetag zu werden. Unterwegs stoßen wir auf Schafe, die zwischen den Olivenbäumen grasen. Sie gehören zur Kooperative, wie uns Julia später erzählt, und werden von ihrer Mutter gehütet. Alle anderen helfen bei der Ernte mit.

Wir treffen uns direkt am Feld. Große Netze werden unter die Olivenbäume ausgelegt, um die herabfallenden Oliven aufzufangen, dabei helfen alle mit. Oliven zu ernten ist ein harter Job, aber auch ein befriedigender, denn die am Ende eines langen Tages wird man mit dem Ergebnis belohnt, dem frisch gepressten Olivenöl. Doch vorher gilt es die Oliven vom Baum zu holen. Das geschieht mit Rüttlern, die man bis in die obersten Äste ausfahren kann. Die Oliven werden vom Baum „geschüttelt“ und fallen auf die vorbereiteten Netze herab. Früher nahm man dazu lange Stöcke. Geduldig werden die kostbaren Früchte vom Baum gerüttelt. Größere Äste werden am Boden aussortiert und die Oliven werden in große Behälter gefüllt und verladen. So geht das Tag bis alle Oliven eines Baums geerntet sind, dann geht es zum nächsten Baum.

Eine kleine Pause

Nur kurz verschnauft das Team bei einem kleinen Imbiss, denn die Ernte des Tages muss noch am selben Abend in die Olivenölmühle, um frisch gepresst zu werden. Das zeichnet erstklassiges Olivenöl aus. Der Imbiss fast aller Olivenbauern besteht aus etwas Brot, Oliven, Olivenöl und hartgekochten Eiern. Einfach, gut vorzubereiten und nahrhaft.

In der Olivenölmühle

Direkt nach der Ernte geht es mit den frisch geernteten Oliven zur hochmodernen Ölmühle. Die Oliven werden auf das Förderband geschüttet. Bevor die Oliven schonend gepresst werden, werden sie mechanisch und anschließend mittels Druckluft von Blättern, kleinen Ästen und Fremdkörpern befreit. Vor der Pressung werden die Oliven gewaschen, danach wird besonders schonend kalt gepresst, die Temperatur während der Pressung liegt sogar unter 27°C. Leuchtend grün fließt das frische Olivenöl in den Tank. Die Freude und die Erleichterung ist allen Mitgliedern der Kooperative anzusehen. Die Ernte verspricht auch in diesem Jahr ein erstklassiges Olivenöl. Das Olivenöl besteht zu 100 % aus Koroneiki-Oliven.

Die Qualität der Produkte ist der Kooperative besonders wichtig, wie auch der Export. Für sein Olivenöl und auch für die Oliven hat die Kooperative Greenland mittlerweile internationale Preise gewonnen. Exportiert wird mittlerweile ein Großteil der Produktion und auch das hat die Kooperative mit Vernetzung und Zusammenarbeit geschafft im Ausland geschafft.

Wir verabschieden uns von Julia, Stavros, Jiannis, Eleni und Pavlos, Marianna und Nikos, die müde den Tag beschließen und noch weitere Erntetage vor sich haben. Denn der Winter steht hier in Messinien ganz im Zeichen der Olivenernte.

Website der Kooperative Greenland http://greenlandproducts.gr