Chania im Herbst

Wer seinen Fokus nicht nur auf Badeurlaub setzt, kann im Oktober seine Urlaubszeit wunderbar genießen. Mit den letzten Charterflügen Ende Oktober kehrt in vielen Orten Griechenlands die mediterrane Gelassenheit zurück. Die Temperaturen bleiben mild – die durchschnittliche Tagestemperatur liegt auf Kreta im Oktober bei 23°C. Und auch über die Wassertemperatur kann man nicht meckern: immerhin noch 22°C.

Das ist die Urlaubszeit für Individualisten: Exkursionen, Wanderungen, Museen, Ausgrabungen oder einfach nur Relaxen unter den Einheimischen. Chania gehört mit seinem pulsierenden venezianischen Hafen wohl zu den schönsten und interessantesten Städten Kretas: moderne Clubs, Cafés und urige Tavernen laden ein, das kretische Leben vor einer venezianischen Häuserfront und ohne Autoverkehr zu entdecken. In Chania findet man gute traditionelle kretische Küche zu erschwinglichen Preisen!

Chania - Foto: Panagiota Balangka

Richtige Fundgruben sind übrigens die Boutiquen in der Lederpassage: Vom Ledergürtel über Rucksäcke oder Ledertaschen ist hier alles zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis zu haben.

Wer sich in den Altstadt-Gassen umsieht, kann viele einheimische und internationale Künstler in ihren Galerien entdecken. Manche von ihnen bieten ihren beachtenswerten minimalistischen Schmuck an und machen damit Chania zu einem Einkaufsparadies für Kunden mit außergewöhnlichem Geschmack.

Was können Sie in Chania sehen? Wir haben hier einige Tipps für Sie:

  • Zunächst ist da natürlich die venezianische Stadtmauer, die im Jahre 1538 vom italienischen Ingenieur Michele Sammicheli zum Schutz vor dem Osmanischen Reich erbaut wurde.
  • Wahrzeichen der Stadt ist der Leuchtturm, der „Fáros“, der einem Minarett ähnelt, und während der ägyptischen Herrschaft 1821-1841 entstand.
  • Die Hafen-Arsenale, ebenfalls im 16. Jh von den Venezianern errichtet, sind durch Bogengänge miteinander verbunden.
  • Die Kirche der Santa Maria die Miracoli, zu venezianischer Zeit noch ein Frauenkloster, wurde im 2 Weltkrieg zerstört. Erhalten sind heute noch die östlichen Klostermauern.
  • -Das Dominikanerkloster des Hl. Nikolaos, das „Schmelztiegel der Kulturen“. Erbaut wurde das Kloster 1320 in Form einer Basilika. In der Osmanenzeit wurde es zur Hauptmoschee der Stadt Chania umgebaut.
  • Die Etz-Hayyim-Synagoge, die letzte verbliebene Synagoge der Insel.
  • Das Nautische Museum mit einer Sammlung von Schiffsmodellen, nautischen Instrumenten, Gemälden, historischen Fotografien und Kriegsrelikten von der Bronzezeit bis in die heutige Zeit.
  • In einem Vorort östlich von Chania befinden sich die Grabstätten von Eleftherios Venizelos, einem der wichtigsten Politiker des modernen Griechenlands und seines Sohnes Sofoklis. Die Gräber liegen auf dem Hügel des Propheten Ilias in einem kleinen Park mit Pinien und einem wunderschönen Ausblick auf die Stadt Chania. Hinter den Gräbern steht eine kleine Kirche aus dem 16. Jhd., die dem Propheten Elija gewidmet ist.

Fazit: In und um Chania gibt es viel zu entdecken und das das ganze Jahr über!

Chania - Foto: Panagiota Balangka

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