Feigen – Ein echtes Superfood

Feigen zählen zu den ältesten Kulturpflanzen. Der Echte Feigenbaum (Ficus carica) stammt ursprünglich aus Südwestasien am Kaspischen Meer, von wo aus er schon in der Antike den Weg zum Mittelmeer fand.

Heute werden Feigenbäume im gesamten Mittelmeerraum, in Australien, Neuseeland, den USA sowie Afrika und China kultiviert. Im Mittelmeerraum, werden jährlich 1,5 Mio. Tonnen produziert. Unter den Erzeugerländern steht Griechenland hinter der Türkei an zweiter Stelle. Feigenbäume wachsen aber auch in vielen Teilen Deutschlands und Österreichs, wo ein mildes Klima herrscht und auch Weinbau betrieben wird, wie beispielsweise im Weinanbaugebiet Pfalz an der Deutschen Weinstraße. Sie tragen ein- bis zwei Mal im Jahr Früchte. Ausnahme bildet die „Tri di volte“, die drei Ernten liefert. Je nach Sorte werden die Feigen 4-8 cm lang und können eine runde, tropfen- oder birnenförmige Form besitzen. Beim Fruchtfleisch variieren verschiedene Rottöne.

Vitaminreiche Frucht

Frische Feigen sind ein echtes Superfood und waren schon in der Antike beliebt. Sie haben nachweislich einen positiven Effekt auf unsere Gesundheit. Eine Frucht (60 g) enthält nur knapp 40 kcal und kaum Fett. Sie liefert Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Vitamin A und B1 und enthält verdauungsfördernde Enzyme und sättigende Ballaststoffe.

Kauf

Feigen haben ihre Hauptsaison von August bis Oktober. Dann kann man sie in jedem Supermarkt finden. Vor allem griechische Feigen gelten als besonders saftig und süß. Weil die Haut der Feigen sehr druckempfindlich ist, werden die Früchte häufig mit Seidenpapier umwickelt. So gelangen sie in den Handel. Beim Kauf sollte auf die richtige Farbe geachtet werden: Die Feigenhaut sollte grün, braun oder violett und unverletzt sein. Zudem sollte sie keinen weißen Schleier tragen. Dies ist ein Zeichen von überreifen Früchten. Er entsteht, wenn der Fruchtzucker der Feige kristallisiert. Zusätzlich sollte die Feige einem sanften Druck nachgeben, jedoch nicht matschig sein. Das Innere einer reifen Frucht ist bräunlich bis rötlich.

Lagerung

Die süßen Feigen sind leider nicht sehr lange haltbar. Ungekühlt können sie sich 1-2 Tage halten. Am besten lagert man frische Feigen möglichst nebeneinander im Kühlschrank. Doch auch dort halten sie sich nur wenige Tage. Die Haut kann bedenkenlos mitgegessen werden. Wenn man die gesunden Energiespender in der Sonne oder im Backofen trocknet, kann man sie über eine längere Zeitdauer genießen. Welche Variante, ob frisch oder getrocknet, man jedoch bevorzugt, entscheidet der persönliche Geschmack. Gesund sind sie beide, die getrocknete Frucht ist allerdings zucker- und folglich auch kalorienreicher. Dafür findet man sie zu jeder Saison im Supermarkt.

Feigen in der Küche

Frische Feigen kann man einfach als Snack oder mit verschiedenen Käsesorten genießen und zu Salaten verarbeiten. Wer etwas Anderes versuchen möchte, der sollte unbedingt Feigenmarmelade oder Feigensenf probieren. Doch auch Dips und Chutneys lassen sich mit Feigen sehr gut zubereiten. Wer seinen Gästen eine kulinarische Besonderheit präsentieren möchte, tut dies mit Feta gefüllten und mit Rosmarin verfeinerten Feigen.

Getrocknete Feigen sind eine tolle Ergänzung zu verschiedenen Gebäcken.

Fazit: Feigen sind wahrlich eine Superfrucht! Frisch oder getrocknet sind Feigen schmackhaft und versorgen als Energielieferanten den Körper mit vielen Nährstoffen. Mehr Informationen über das Trocknen von Feigen findet ihr in unserem Magazin unter dem folgenden Link: https://www.fetakoch.de/artikel/suess-pikante-kombination-feigen-mit-oregano

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