Würzige griechische Oliven

Etwas frisches Brot, Schafskäse und ein paar Oliven – fertig ist ein perfekter Snack, der zu jeder Tageszeit passt. Es gibt grüne Oliven, braun-rötliche und schwarz-glänzende, von groß bis klein, von mild bis würzig. Geerntet wird meist von Oktober bis Januar, bei manchen Sorten sogar noch später. Olivensorten mit großen bis mittelgroßen Früchten, sind meist für den Verzehr bestimmt. Die ertragreichen Sorten mit kleinen Früchten sind meist der Olivenölproduktion vorbehalten. So wie die berühmte kleine Koroneiki-Olive, die besonders aromatisches und fruchtiges Olivenöl ergibt.

Oliven müssen vor dem Verzehr entbittert werden. Dazu werden sie für mehrere Tage in Wasser eingelegt, das ständig gewechselt wird. Wenn der gewünschte Geschmack erzielt ist dann kann die Olive in Salzlake, Essig, in Gewürzsuden oder einfach in Olivenöl eingelegt werden. So lässt sie sich auch sehr lange aufbewahren, ohne dass der Geschmack darunter leidet. Wenn Oliven lose und ohne Sud gekauft werden, dann lassen sie sich am besten in Olivenöl aufbewahren.

Wir nehmen Sie mit auf einen Streifzug durch einen griechischen Markt und stellen die beliebtesten Sorten vor.

Griechische Oliven auf dem Markt © Nikos Chrisikakis

Konservolia oder Amfissis

Diese weit verbreitete Olive zeichnet sich durch ihre große Frucht aus. Dickfleischig sind sie und ihr Fruchtfleisch lässt sich leicht vom Kern lösen. Angebaut wird diese Oliven in vielen Regionen Zentralgriechenlands und hat je nach Region verschiedene Bezeichnungen.

Kalamon oder Kalamata-Oliven

Schwarz, glänzend und mandelförmig, so sieht die perfekte Kalamata-Olive aus, die hierzulande besonders beliebt ist. Dank ihrer charakteristischen Form ist sie sehr leicht zu erkennen. Echte Kalamata-Oliven werden vor allem auf dem Peloponnes angebaut, ihren Ursprung haben sie in der Region um Lakonien. Der glatte Kern löst sich besonders leicht vom aromatischen und mildem Fruchtfleisch.

Kalamata Oliven © Nikos Chrisikakis

Manaki

Die kleine Manaki-Olive wird nicht nur zum Verzehr kultiviert, sie liefert auch erstklassiges Olivenöl. Die genügsame Sorte fühlt sich auch in unwirtlichen Regionen wohl. Höhe, karge Böden, Kälte und Wind können ihr nichts anhaben. Die Sorte ist vor allem in Argolis auf dem Peloponnes zu finden.

 

Manaki-Oliven © Nikos Chrisikakis

Chalkidikis

Der Name verrät es schon. Diese Olive wächst auf der Halbinsel Chalkidike. Die Oliven sind leicht zu erkennen, schon allein durch ihre Größe und Farbe. Angeboten werden sie vor allem als grüne Oliven. Selbst im vollreifen Zustand werden sie nie schwarz sondern rötlich-braun. Sie schmecken fruchtig und nur leicht bitter.

Chalkidikis © Nikos Chrisikakis

Throumba aus Thassos

Diese Olive mag es feucht, in trockenen Regionen fühlt sie sich nicht wohl. Aus Throumba lässt sich sowohl Olivenöl wie auch Oliven für den Verzehr gewinnen. Die Sorte ist ihrem schrumpeligen äußeren zu erkennen. Sie ist besonders mild im Geschmack, sie muss im Gegensatz zu anderen Oliven nicht entbittert werden. Währen der Reifung am Baum verliert sie nach und nach ihre Bitterstoffe. Sie werden nach der Ernte für mehrere Monate in Salz eingelegt und vor dem Verkauf vom Salz wieder befreit. Sie werden auch ungesalzen angeboten.

Throumbes © Nikos Chrisikakis

Wir empfehlen

Naturbelassen und traditionell produziert werden die Oliven der Manufaktur Spartan Treasure, sie sind ein reines Naturprodukt. Die Ernte beginnt zum Ende des Jahres und hält ein paar Monate an. Sofort nach der Ernte werden die Oliven sorgfältig entbittert, bis der gewünschte Geschmack erreicht ist. Spartan Treasure produziert seit 1930 Speiseoliven und Olivenöl und so wie damals kommen keine Konservierungsstoffe zum Einsatz.

Spartan Kalamon Oliven

 Spartan Kalamon Oliven - bio

 

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